Es taut und dennoch kann man ein paar Schritte auf dem Eis gehen? Schnell verschätzt man sich und das Eis trägt doch nicht. Am 14. Januar zum Glück nur eine Übung von Einsatzkräften der Feuerwehr Ostheide und der DLRG Ortsgruppe Lüneburg e.V. in Holzen. Bei Scheinwerferlicht traf man sich in Ortsnähe an zugefrorenen Teichen. Eine wunderbare Gelegenheit dieses Szenario, die Eisrettung, realistisch auf Wasser zu üben.
Bestens geschützt und gesichert vor Wasser und Kälte provozierte man das Einbrechen im Eis. Auf unterschiedliche Weise retteten die Einsatzkräfte anschließend die Übungsopfer.
Um den Druck der Retter auf dem Eis zu verteilen, nutzen die Einsatzkräfte Steckleiterteile. Dieses Prinzip kennt man auch von Schneeschuhen.
Alternativ dazu probierte man auch ein SUP-Board der DLRG aus. Nicht nur im Sommer für den Sport sinnvoll, sondern in dieser Ausführung auch bei der Eisrettung nützlich. Selbst bei dünnerem Eis kommt man so an die zu rettende Person heran – egal, ob das Eis bricht oder nicht.
In jedem Fall geht man durch Leinen gesichert vor und kann anschließend schnell vom oder aus dem Eis gezogen werden.
Alle Teilnehmenden schätzten die praktische Übungsmöglichkeit und das Miteinander. Kai Haasis, Ortsbrandmeister aus Holzen, bedankte sich bei der Ortsgruppe der DLRG und bei seinem Sicherheitsbeauftragtem, der den Kontakt hergestellt hatte.
Text & Fotos: FF Ostheide – Claas Steinhauer
Die Fotos dürfen für die ereignisbezogene Berichterstattung verwendet werden.








