Zugübung in Neetze

Am 15. September übte der dritte Zug der Feuerwehr Ostheide in Neetze. Als Einsatzbeschreibung galt es einer „unklaren Explosion“ auf einer abgelegenen Hofanlage nachzugehen.
Die Ortsfeuerwehren Neetze, Süttorf, Radenbeck und Thomasburg starteten um 19:15 Uhr. Neben den Kräften aus der Ostheide waren die Bleckeder Drehleiter samt Besatzung und die Ortsfeuerwehr Göddingen vor Ort.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der vermeintliche Knall aus einer zu einer Werkstatt umfunktionierten Reithalle gekommen war. Diese galt als verraucht und es wurden Personen vermisst.
Da die lokale Wasserversorgung nicht ausreichend gewesen wäre, wurde der Aufbau einer Wasserförderung über diese lange Wegstrecke mit ihren Besonderheiten geplant. Die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren startete parallel zur Menschenrettung. Unter Atemschutz rückten die Einsatzkräfte in das Gebäude vor. Da die große Reithalle nur schwer hätte vernebelt werden können, nutzte man Plastikfolie, um eine Nullsicht der Atemschutztragenden zu simulieren. Um die Übung umfassender zu gestalten simulierte man Atemschutzunfälle. Die so vermeintlich verunfallten Einsatzkräfte mussten neben mehreren weiteren Personen aus dem Gebäude gerettet und das Feuer gelöscht werden.
Übungsleiter Andreas Trostmann zeigte sich nach der Übung zufrieden: „Bei der Übung ging es noch mehr um die Kommunikation und um das Leben in der Lage. Jede Örtlichkeit ist anders und dass wir hier üben durften: Dafür herzlichen Dank.“
Nach Abschluss der Übung führten die Bleckeder Einsatzkräfte die Drehleiter ausgiebig vor.

Fotos: siehe Dateinamen (Claudia Kutzick/Britta Sander)
Text: FF Ostheide – Claas Steinhauer

Die Fotos dürfen für die ereignisbezogene Berichterstattung verwendet werden.